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Misshandelt - Kinderschutz in der Pandemie | dokus und reportagen

https://youtu.be/AU4szNdvta4

Nie gab es so viel Gewalt gegen Kinder wie im ersten Jahr der Pandemie: 152 kamen zu Tode, 36 Prozent mehr als im Jahr vor der Pandemie, 4900 Kinder wurden misshandelt (geschlagen, getreten oder vernachlässigt). Hauptursache: überforderte Eltern. Und die Dunkelziffer häuslicher Gewalt und Kindesmisshandlung ist noch höher als vorher, vermuten Experten. Denn Schulen und Kitas waren im Lockdown zeitweise geschlossen und konnten nicht Alarm schlagen. Wenn aber keiner Alarm schlägt, können Sozialarbeiterinnen wie Vivian Osterhoff vom Wiesbadener Jugendamt nicht eingreifen und Kinder schützen. Die Pandemie machte es zudem noch schwieriger den Kontakt zu Familien zu halten, wenn diese Unterstützung brauchen. Nur wenn Vivian Osterhoff betroffene Kinder und Jugendliche eng begleitet, haben sie eine Chance auf eine gewaltfreie Zukunft. Wie zum Beispiel eine 19-jährige junge Frau. Der Vater hatte sie geschlagen, der Stiefvater sexuell belästigt. Jetzt wohnt sie in einer betreuten Wohngruppe und macht eine Ausbildung. Haben Kinder auffällige Verletzungen prüft Rechtsmedizinerin Sarah Kölzer, ob eine Misshandlung vorliegen könnte. Im Fall eines 8 Wochen alten Säuglings kam jede Hilfe zu spät. Zahlreiche Knochenbrüche, Hämatome, ein Biss in der Wange, über 7 Stunden dauerte die Obduktion in der Frankfurter Rechtsmedizin. Sarah Kölzer hat ein Gutachten für das Gericht erstellt. Der junge Vater wurde wegen Totschlags angeklagt. Wie können wir Kinder besser schützen?

Pflegekräfte packen aus: Warum kündigen sie? | STRG_F

https://youtu.be/gGixzjx9WhU

Pflegerinnen und Pfleger schmeißen reihenweise hin. Jede dritte Pflegekraft hat im vergangenen Jahr darüber nachgedacht aufzuhören. STRG_F hat einen Aufruf gestartet: Wer plant, seinen Job in der Pflege zu kündigen? Innerhalb von kurzer Zeit haben sich mehr als 150 Pflegerinnen und Pfleger gemeldet. Acht von ihnen hat STRG_F zum Interview eingeladen. Warum wollen sie raus aus ihren Jobs in den Kliniken? Man werde verheizt, habe keine Zeit für die Patientinnen und Patienten, die Zuständige in den Krankenhäusern seien menschenunwürdig, erzählen sie. „Es war ein kontinuierliches Löschen von Feuern, die überall ausbrechen.", berichtet eine Intensivpflegerin. Die STRG_F-Reporterinnen Isabel und Désirée über den Pflegemangel und seine Folgen für uns alle.

Watch ‘The Real Anthony Fauci,’ a 2-Part Documentary Based on RFK, Jr.’s Runaway Bestseller

https://childrenshealthdefense.org/defender/the-real-anthony-fauci-documentary-trailer-rfk-jr-bestselling-book/

KI im Test | Doku HD | ARTE

https://youtu.be/tMwdqv5fU2o

Künstliche Intelligenz wird oft als die Zukunft der Menschheit dargestellt. Sie soll Ärzten oder Soldaten helfen, Autofahrer und sogar Richter ersetzen. Die unfehlbare Logik der Algorithmen verheißt ein Leben ohne Irrtümer. Doch inzwischen schlagen selbst Programmierer Alarm: Die Fähigkeiten von KI seien völlig überbewertet worden. Die Doku zeigt die Chancen als auch die Risiken von KI. Seit Anfang der 2000er Jahre ist der Ausdruck „künstliche Intelligenz“, kurz „KI“, wieder in aller Munde und aus der Kommunikation großer Tech-Konzerne ebensowenig wegzudenken wie aus den Verlautbarungen mancher Politiker. Der Grund für dieses Comeback ist der Siegeszug des Deep Learning, des mehrschichtigen Lernens. Die Technologie scheint vor nichts Halt zu machen: ob Spracherwerb, kriminalistische Untersuchungen, selbstfahrende Autos oder medizinische Diagnosen. Doch wie funktionieren solche Systeme und wo liegen ihre Grenzen? Deep Learning basiert auf extrem leistungsstarken Statistik-Tools, deren wahre Fähigkeiten jedoch von der versprochenen Intelligenz der Zukunft Lichtjahre entfernt sind. Über echte neuronale Netze verfügen allein die Menschen, die im Schatten der KI arbeiten, um sie anzulernen, zu verbessern oder ihre Algorithmen zu korrigieren. Zweifel und Kritik an der künstlichen Intelligenz werden gerade unter Entwicklern und Informatikern immer lauter. Denn die Technologie ist sehr anfällig für systematische Verzerrungen und die Reproduktion von Stereotypen. Noch problematischer ist die Undurchschaubarkeit des Systems, das sogar Forscherinnen und Forscher als „Black Box“ bezeichnen, weil selbst sie kaum verstehen, wie es funktioniert. Doch ungeachtet der Schwächen „intelligenter“ Maschinen schleichen sich immer mehr virtuelle Assistenten in unseren privaten und beruflichen Alltag ein. Eine Entwicklung, die die Wissenschaftsdokumentation kritisch hinterfragt. Dokumentation von Jean-Christophe Ribot (F 2022, 55 Min)

Lösungen: Die Welt neu denken | Doku HD | ARTE

https://youtu.be/jQH-wDIS2jA

Das "Santa Fe Institute" in Neu-Mexiko, 2018: Eine Gruppe brillianter Wissenschaftler:innen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen kommt im Jahr 2018 10 Tage lang zusammenen, um über nichts Geringeres als die Rettung der Menschheit zu sprechen. Wie kann ein Paradigmenwechsel auf allen Ebenen stattfinden, um die großen globalen Krisen zu lösen und so unser Überleben möglich zu machen?

Utopia - ZDF-Dokumentation vom 19.07.2022

https://youtu.be/u_4KMq4DcYA

 

Chinas digitales Überwachungssystem – die totale Kontrolle? | Weltspiegel

https://youtu.be/ZpZ2NF_MOKE

Chinas gigantisches digitales Überwachungssystem scheint wie eine "schöne neue Welt” mit Annehmlichkeiten, Vergnügungen und Konsum. Fast unmerklich entsteht damit auch die totale Kontrolle. Millionen von Kameras beobachten die Bürger:innen in den Schaltzentralen des chinesischen Staats rund um die Uhr. Wem fallen am Steuer die Augen zu? Wer wirft seinen Müll neben den Eimer oder hält sich nicht an Corona-Auflagen? In den Augen vieler Chinesinnen und Chinesen hat der Umgang mit der Corona-Pandemie gezeigt, dass China mit seiner Überwachung sogar das Virus besiegen konnte, unter anderem dank effizienter Corona-Apps. Datenschutz erscheint da zweitrangig. Außerdem ist es bequem, wenn man alles mit dem Smartphone erledigen kann. Doch diese Daten werden gesammelt und unaufhörlich mit den chinesischen Behörden geteilt. Wer mitmacht und sich an alle Regeln hält, bekommt online zudem Pluspunkte dank des Sozialbewertungssystems. Die Bequemlichkeit schafft Akzeptanz. Das macht Big Data so attraktiv, nicht nur in China. Das Land hat längst begonnen, sein Know-how zu exportieren. Hardware wie Software. Und damit auch einen Teil seiner Vision vom gläsernen Bürger. Wie soll die westliche Welt damit umgehen? Kooperieren, gegen die eigenen Wertvorstellungen? Oder abstinent bleiben und in Kauf nehmen, dass andere die Standards definieren?

Die neue Welt des Xi Jinping | Doku HD Reupload | ARTE

https://youtu.be/Wt7_tFWMhpM

Nach "Die Welt des Xi Jinping", der 2018 mit großem Publikumserfolg ausgestrahlt wurde, hinterfragen die Regisseurin Sophie Lepault und ihr Co-Autor, Romain Franklin, erneut die Weltmachtpolitik des chinesischen Staatschefs. Auch nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Wuhan tut Xi Jinping alles, damit China als großer Gewinner aus der Corona-Krise hervorgeht, und inszeniert sich sogar in einer Ausstellung zum Ruhm seines angeblich bemerkenswerten Krisenmanagements. Xi Jinping nutzt wie üblich Nebelkerzen und Köder, um von Chinas wirklichen Verantwortlichkeiten abzulenken, und verfolgt seine politische und diplomatische Agenda mit einem einzigen Ziel: die Integration von Minderheiten in den chinesischen Riesen, selbst wenn das bedeutet, auf Gewalt zurückzugreifen. Völkermord an den Uiguren, die fortschreitende Unterdrückung der Autonomie Hongkongs, eine zunehmend bedrohliche Präsenz im Chinesischen Meer, mit einem kaum verhohlenen Ziel: die Vereinnahmung Taiwans. Auch die Aufklärung der Ursprünge der Corona-Pandemie scheint mehr verschleiert und verschleppt als befördert zu werden. Die Ambitionen des Reichs der Mitte werden durch die immer selbstbewussteren Auftritte des chinesischen Staatschefs bestätigt. Mehr denn je sendet Xi Jinping unmissverständliche Zeichen, dass China auf wirtschaftlichem, militärischem und diplomatischem Gebiet zur führenden Weltmacht avancieren will. Dokumentarfilm von Sophie Lepault (F 2021, 90 Min)

Wie werden wir Kriege los? | 42 - Die Antwort auf fast alles | ARTE

https://youtu.be/Ey33F3GbaQI

Überall auf der Welt wollen Menschen in Frieden leben. Aber so einfach ist das nicht. In Europa schien es, als sei der Frieden gesichert. Doch mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine gibt es auch in Europa wieder Krieg. Ist dauerhafter Frieden eine Illusion? Was können wir tun, um Kriege zu beenden oder gar nicht erst entstehen zu lassen? Es gibt über 13.000 Atomwaffen auf der Welt. Genug, um uns alle auszulöschen. Mehrfach. Solche Zahlen und die aktuellen Kriegsbilder können Angst machen. „42 – Die Antwort auf fast alles“ versucht, konstruktiv und so sachlich und wissenschaftlich wie möglich an die Sache heranzugehen. Ein bewährtes Mittel gegen Krieg sind gute Verhandlungen. In der Vergangenheit konnten so bereits Kriege beendet werden. Der Anthropologe William Ury, der Verhandlungen erforscht und das Harvard Negotiation Project mitgegründet hat, zeigt Strategien, die zu einem Friedensschluss führen können. Angelika Rettberg, Politikwissenschaftlerin von der Universität der Anden in Kolumbien, berichtet, worauf es im Friedensprozess mit der Guerilla-Gruppe FARC ankam. Noch besser wäre es, Kriege zu erkennen und zu verhindern, bevor sie ausbrechen. Der Konfliktforscher Håvard Hegre an der Universität Uppsala in Schweden entwickelt ein Frühwarnsystem für bewaffnete Konflikte und zeigt erste Ergebnisse. Und was lässt sich grundsätzlich tun, um Frieden zu erhalten? Schon Immanuel Kant glaubte, die Lösung gefunden zu haben: Die Staatsform der Demokratie führe zu ewigem Frieden, wenn das Volk mitreden dürfe. Und die Forschung bestätigt die Behauptung, dass zumindest Demokratien keine Kriege gegeneinander führen. Frieden zu schaffen und zu erhalten – etwa mit Hilfe der Demokratie – habe auch direkt etwas mit uns selbst zu tun, betont die Friedensforscherin Ursula Schröder. Trotz der aktuellen Kriege meint sie: „Es gibt keinen Grund zu sagen, dass die politische Utopie eines Weltfriedens nicht umsetzbar sein könnte.“

Die neue industrielle Revolution | Doku HD | ARTE

https://youtu.be/N5P49yeXedg

Industrielle Revolution, die Zukunft der Arbeit: Wird es angesichts der zunehmenden Digitalisierung, in der Roboter und künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle spielen, noch genug Arbeitsplätze für alle Menschen geben? Die Doku wirft einen Blick auf die Arbeit der Zukunft und darauf, wie sich der tiefgreifende Wandel der Arbeitswelt auf Mensch, Gesellschaft und Bildungswesen auswirken wird.  Mit dem 21. Jahrhundert zeichnet sich ein tiefgreifender Wandel der Arbeitswelt ab. Wird es in einer zunehmend globalisierten und digitalisierten Welt, in der Roboter und künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle spielen werden, noch genug Beschäftigung für Menschen geben? Wird sich jeder noch seinen Lebensunterhalt sichern können? Die Coronapandemie hat diese Entwicklung wie im Zeitraffer beschleunigt und dabei die Instabilität der heutigen Arbeitsorganisation offenbart. Noch ist schwer abzuschätzen, wie er sich langfristig auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber, aber auch auf die moderne Gesellschaft insgesamt und insbesondere auf das Bildungswesen auswirken wird. Die Dokumentation begleitet Angestellte, Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Erwerbslose im Alltag und erkundet, wie Arbeit in Zukunft aussehen könnte. Dokumentation von Laurens Grant (USA 2021, 53 Min)

George Orwell, Aldous Huxley | Doku HD | ARTE

https://youtu.be/jmHRC3Bv_IA

George Orwell und Aldous Huxley - zwei visionäre Science-Fiction-Autoren, deren Lebenswege sich bereits in jungen Jahren kreuzten. Die vor mehr als 70 Jahren erschienen Meisterwerke "Schöne neue Welt" und "1984" sind gerade heute wieder brandaktuell, in Zeiten von alternativen Fakten, Fake News und ständiger Überwachung. Datenspeicherung, Fake News, Designerbabys, der massive Einsatz von Antidepressiva – die Realität von heute hat die Fiktion von gestern fast schon eingeholt. Bereits vor über 70 Jahren hatten zwei Schriftsteller vor solchen Entwicklungen in „Schöne neue Welt“ und „1984“ gewarnt. Die Ähnlichkeiten sind so frappierend, dass „1984“ nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika erneut auf den Bestsellerlisten der USA stand. Aldous Huxley und George Orwell erwiesen sich als geniale Zukunftsvisionäre. Die beiden Engländer waren Zeitgenossen: Huxley wurde 1894 in Godalming in Sussex und Orwell, mit bürgerlichem Namen Eric Blair, 1903 im indischen Motihari geboren. Ihre Lebenswege kreuzten sich im berühmten Eton College, obwohl sie aus zwei völlig unterschiedlichen Welten kamen: Huxley entstammte einer britischen Intellektuellendynastie, während Orwell in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen war. Orwell las „Schöne neue Welt“ kurz nach Erscheinen und schickte seinen Roman „1984“ direkt nach der Veröffentlichung an Huxley. Dieser schrieb daraufhin an Orwell, dass er seinen Roman als „von grundlegender Bedeutung“ ansehe, die Zukunft jedoch nicht auf eine Politik der schieren Gewalt – auf einen „Stiefel im Gesicht der Menschheit“ – reduziert werden könne. Anders ausgedrückt vertrat Huxley die Auffassung, dass seine Vision der Zukunft die wahrscheinlichere war: eine auf wissenschaftlichen Methoden aufbauende „perfekte“ Diktatur, in der die Individuen zu Herrschaftszwecken so programmiert werden, dass sie gerne dienen und ihr Sklavendasein sogar lieben. Bei Orwell hingegen kontrolliert der Totalitarismus die Gedanken und setzt gezielt Lügen sowie permanente Überwachung ein. Sind die unterschiedlichen alptraumhaften Zukunftsszenarien Huxleys und Orwells auf ihre unterschiedlichen Lebenswege zurückzuführen? Und leben wir heute eher in der Welt aus „1984“ oder in der „Schönen neuen Welt“? Dokumentation von Philippe Calderon und Caroline Benarrosh (F 2017, 54 Min)

Genlabor Afrika | Doku HD | ARTE

https://youtu.be/9Sl0As0EAxU

Lobbyisten, Philanthropen und Geschäftsleute plädieren für den Einsatz von Gentechnik in Afrika. Ihr Hauptargument: Eingriffe ins Erbgut von Tieren und Pflanzen seien die Lösung im Kampf gegen Hunger und Malaria, "zwei der größten Gesundheitsprobleme des Kontinents". Zu den Anhängern der Bewegung gehört Bill Gates, einer der reichsten Männer der Welt. Was treibt Gates an? Lobbyisten, Philanthropen und Geschäftsleute plädieren für den Einsatz von Gentechnik in Afrika. Ihr Hauptargument: Eingriffe ins Erbgut von Tieren und Pflanzen seien die Lösung im Kampf gegen Hunger und Malaria, zwei der größten Gesundheitsprobleme des Kontinents. Zu den Anhängern der Bewegung gehört Bill Gates, einer der wohlhabendsten Männer der Welt und Gründer der einflussreichsten gemeinnützigen Stiftung der Geschichte. Die Dokumentation zeigt, wie sich die Bill & Melinda Gates Foundation zu den wichtigsten Förderern von Gentechnikexperimenten in Afrika entwickeln konnte. Diskret und gegen kritische Stimmen gefeit, tüfteln Forscherinnen und Forscher an der genetischen Veränderung von Maniokpflanzen oder Mücken zur Lösung des Malariaproblems. Zwiespältig ist dabei die Rolle der EU: Stand die Staatengemeinschaft der Gentechnik ob der potenziellen Risiken für Gesundheit und Umwelt ursprünglich skeptisch gegenüber, so führt sie jetzt gemeinsam mit der Stiftung des Microsoft-Gründers Experimente durch, die hier verboten wären. Bei der gentechnischen Aufrüstung in Afrika geht es um Macht, aber auch um Geld. Und auch hier steht die Bill & Melinda Gates Foundation im Mittelpunkt: Indem sie Gentechnikexperimente in Afrika finanziert, spielt sie den großen westlichen Agrarkonzernen in die Hände. „Genlabor Afrika - Die Geschäfte des Bill Gates“ öffnet die Tore zur schönen neuen Welt des Philanthrokapitalismus, in der Wohltätigkeit und Geschäftemacherei keine Gegensätze mehr sind, Gentechnik als Hungerhilfe getarnt wird und öffentliche Investitionen im Dienste privater Interessen stehen. Dokumentation von Jean-Baptiste Renaud (F 2021, 53 Min)

China: Covid-19 ist zurück | ARTE Reportage

https://youtu.be/q9NRoVfq6ik

Es ist beinahe wieder wie vor einem Jahr: Damals im Lockdown lebten wir als Familie hinter einer behelfsmäßigen Barrikade, die den Zugang zu unserer Wohnung in Peking versperrte. Sie sollte uns vor einem damals noch unbekannten Virus schützen, der China heimsuchte, bevor er die Welt überfiel.  Im Laufe der Monate besserte sich die Lage, China war eines der wenigen Länder, in denen es in den letzten Monaten keine Fälle gab. Bis man vor einigen Tagen neue Coronainfizierte am Rande der Stadt entdeckte, also wurde sie wieder abgeriegelt. Die Einkaufszentren leeren sich allmählich. Das chinesische Neujahrsfest steht vor der Tür und, wie im letzten Jahr, ist das Feiern verboten, man muss zu Hause bleiben. Mehrmals täglich werden Millionen Arbeiter, Taxifahrer und Ladenbesitzer in der Stadt kontrolliert, am Rand der Stadt checken Kontrolleure jeden, der rein oder raus will. In China reicht ein einziger Infektionsfall aus, um eine der strengsten Quarantänen der Welt zu verhängen. Von nun an regelt das Handy unser Leben: Es zeigt an, wo wir uns aufhalten dürfen, es stellt uns ein Gesundheitszeugnis aus, unerlässlich für den Einkauf oder die Taxifahrt. Selbst in Restaurants bestellen wir das Essen über das Telefon, der menschliche Kontakt ist überall stark eingeschränkt und wir haben das Gefühl, die ganze Zeit verfolgt zu werden…

Die fatalen Folgen der Null-Covid-Strategie in China

https://youtu.be/KRzkfRpWcr0

Daniel Satra ist seit drei Jahren unser ARD-Korrespondent in China. Er kennt Land und Leute gut, war von 2009-2010 ebenfalls schon mal Korrespondent in Peking. In einer Diktatur ist es für ausländische Reporter nie leicht, an unabhängige Informationen zu gelangen. Oft werden Journalisten wie Daniel bei heiklen Themen auf Schritt und Tritt überwacht. Doch seit der Null-Covid-Strategie der kommunistischen Regierung gleicht eine Drehreise in China einem Spießrutenlauf. An seiner letzten großen Drehreise in China lässt Daniel uns nun teilhaben. Wir werden Zeugen, wenn seine Corona-Warn-App scheinbar willkürlich von Grün auf Gelb springt, obwohl er täglich mehrmals negativ getestet wurde. Wir erfahren, wie es ist, wenn der Reporter zwischen die Fronten von Provinzbehörden, Seuchenschutz und der Polizei gerät. Null-Covid hat oberste Priorität für die kommunistische Führung – noch für Monate, vielleicht länger. Denn viele Ältere sind ungeimpft, chinesische Totimpfstoffe sind nicht so wirksam wie ausländische mRNA-Vakzine, aber diese lässt die KP-Führung nicht ins Land - China ist selbst stark genug, so die Propaganda zum chinesischen Kurs. Unter diesem leiden Millionen, denn die drastischen Null-Covid-Maßnahmen sind Gift für viele Branchen. Mal werden Reisen in andere Provinzen untersagt, mal muss alles schließen wegen eines einzigen Corona-Falls in der Umgebung. Eine bewegende Reportage aus Null-Covid-China, wo nach zweieinhalb Jahren Pandemie die Restriktionen größer sind als je zuvor und ein Ende ist nicht in Sicht!

Nach der Pandemie - wie Corona China verändert

https://youtu.be/_5OvnvhOrUI

Ein Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Krise herrscht im chinesischen Wuhan fast so etwas wie Normalität. In Wuhan, dem Ursprungsort der Seuche, gilt Corona als besiegt. China feiert den Erfolg über die Pandemie als Beweis der eigenen Stärke. Doch die Saga vom Sieg über das Virus bekommt Risse, wenn Menschen wie Zhang Hai über den Beginn der Krise sprechen. Nach einer Routine-Operation starb sein Vater Anfang Januar 2020 in Wuhan an Corona. Die Behörden hatten verschwiegen, dass das Virus dort schon wütete. Heute kämpft Zhang Hai um eine Entschuldigung von der Stadtregierung in Wuhan. Er will, dass sie zugeben, einen Fehler gemacht zu haben. Deshalb hat er sie verklagt. In ihrem Film "auslandsjournal – die doku: Rückkehr nach Wuhan" zeigen die ZDF-Chinakorrespondenten Stefanie Schoeneborn und Ulf Röller, wie China das Virus besiegt hat, aber auch welchen Preis die Chinesen dafür zahlen mussten. Chinas Elite spricht von einem Triumph, von einem Beweis für die Überlegenheit des chinesischen Systems. Bürgerjournalisten, die offizielle Zahlen hinterfragen, oder Klagen wie die von Zhang Hais stören die politischen Führer. Die Corona-Krise hat das Land tiefgreifend verändert. Überwachung und staatliche Kontrolle haben unter dem Deckmantel der Virusbekämpfung zugenommen. Zehntausende Corona-Opfer, die ihre wirtschaftliche Existenz verloren haben, werden verschwiegen. China will keine Schwäche zeigen. Dafür ist in der chinesischen Erzählung kein Platz.

Von Chatbots bis zu Waffensystemen - Fluch und Segen der Künstlichen Intelligenz | SWR Doku

https://youtu.be/oNk6ESLpxKI

Chatbots, intelligente Telefon-Apps, mit denen man reden kann; digitale Ärzte, die Augenkrankheiten oder Krebs diagnostizieren, Waffensysteme, die selbstständig töten können: Stehen wir vor einem goldenen digitalen Zeitalter, oder droht uns die Robokalypse? Weltweit wird an künstlicher Intelligenz geforscht. Am Ende stellt sich die Frage: Was macht uns Menschen noch einzigartig? Die Diskussion um ethische Maßstäbe im Umgang mit künstlicher Intelligenz ist eine der brennendsten Fragen unserer Zeit. Schon heute sind Chatbots, Roboter, digitale Assistenten, künstliche Intelligenzen, oft nicht mehr zu unterscheiden von einem Menschen. Laut Wissenschaftlern und KI-Experten befinden wir uns im Wettlauf mit der Zeit: Bevor wir von der Technologie eingeholt werden, müssen ethische Richtlinien gefunden werden. Zwar sind wir noch weit von Maschinen entfernt, die so klug sind wie Menschen - doch die Entwicklung von KI schreitet rasant voran. Eine ethische Debatte ist daher dringend erforderlich. Chatbots, intelligente Telefon-Apps, mit denen man reden kann; digitale Ärzte, die Augenkrankheiten oder Krebs diagnostizieren, Waffensysteme, die selbstständig töten können: Stehen wir vor einem goldenen digitalen Zeitalter, oder droht uns die Robokalypse? Was sind die sozialen Grundregeln im Umgang zwischen Mensch und Maschine? Was macht uns Menschen noch einzigartig angesichts von Computern, die aufgrund neuronaler Netzwerke so lernfähig sind wie ein menschliches Gehirn? Können und sollen wir zulassen, dass künstliche Intelligenz ein Bewusstsein entwickelt? Fragen, mit denen nicht nur Ethiker und Philosophen, sondern auch Forscher der neuen Technologien ringen. In Deutschland, der Schweiz, in Japan und den USA hat Filmemacher Uri Schneider Stimmen von enthusiastischen Forschern und Start-up-Unternehmern, aber auch von besorgten Kritikern eingefangen. Während KI-Professor Jürgen Schmidhuber eine künstliche Intelligenz mit Roboterfabriken im Weltall prophezeit, warnt der schwedisch-amerikanische Physiker Max Tegmark vor einem totalitären KI-Überwachungsstaat, und der Philosoph Thomas Metzinger vor einem tödlichen KI-Wettrüsten. Doch gerade Europa, meint Metzinger, kann an der Schwelle dieser neuen Ära Vorreiter sein für einen verbindlichen, internationalen Ethik-Kodex. Weiterführende Informationen: • Ethikkommission der EU, Leitlinien zum Umgang mit KI (Juni 2019) https://ec.europa.eu/germany/news/201... • Buch von: Thomas Metzinger: Der Ego-Tunnel. Eine neue Philosophie des Selbst: Von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik. Berlin Verlag, Berlin, 2009 • Buch von: Max Tegmark: Leben 3.0 – Menschsein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz, Ullstein Verlag, Berlin 2017 • Interview mit Jürgen Schmidhuber: https://www.nzz.ch/technologie/der-un...

Schöner neuer Mensch - Geschichte der Eugenik [Doku]

https://youtu.be/P-g5sx-qLXA

Schöner neuer Mensch - Rassenhygiene als Staatsziel Die Eugenik hatte viele Unterstützer: Von Carnegie, über Rockefeller bis hin zu den Nazis und darüber hinaus. Auch nach dem 2. Weltkrieg wurden noch viele Menschen zwangssterilisiert - im Namen der Wissenschaft. Doku von Guillaume Dreyfus aus dem Jahr 2013, vorliegende deutsche Fassung von 2015.